München an der Spitze bei Party-Kosten

Bei einer kürzlich durchgeführten Studie über das Verhalten von Partygängern in deutschen Großstädten hat München einen ersten Platz belegt. Aber nicht nur als die Metropole, in der die größte Dichte an Bars und Diskotheken vorherrscht. Sondern auch, was die Ausgaben betrifft, die von den Besuchern für eine Party-Nacht so in Umlauf gebracht werden. Zwar gehen beispielsweise die Stuttgarter im Schnitt öfter feiern als die Münchener, Frankfurter oder Berliner, jedoch wird im Schwabenland der Euro offensichtlich doch einmal mehr umgedreht als in Bayern. Denn dort oder auch in Bochum werden pro Nacht in der Regel nicht mehr als 20 Euro ausgegeben. In München liegt dieser Wert laut der unabhängigen Studie hingegen bei gut 34 Euro. Hierbei wird jedoch nur der Durchschnitt berechnet. Wie man die Party-Szene Münchens kennt, kann man sich sicher sein, dass der Wert in einigen Etablissements durchaus nach oben hin offen ist.

Trend im Münchener Nachtleben

Man kann generell in der Münchner Nightlife-Szene einen starken Trend hin zu neuen Bars und Diskotheken erkennen, die das Münchener Nachtleben auflockern. Während die bayerische Hauptstadt in den letzten Jahren grundsätzlich einen Ruf der leichten Überheblichkeit ihrer Einwohner erlangt hat, haben die Bar-Betreiber in letzter Zeit alles daran gesetzt, der Stadt einen lockereren Charme zu verleihen und nicht nur als Promi-Hochburg und kostspielige Party-Stadt in den Medien erscheinen zu lassen. Zwar sind noch immer die angesagte Kleidung, coole Boots und der passende Schmuck zum Outfit in München Standard, jedoch stößt man in Locations wie der Nachtgallerie oder dem Kulturpark auf Clubs, die wesentlicher legerer sind als viele der Diskotheken, die man in der Innenstadt antrifft. Schließlich sollte es in einer Großstadt wie München ja auch für jeden Geschmack den passenden Club geben – insofern können sich alle ausgehfreudigen Münchener und Gäste der Stadt freuen, dass die Betreiber der Lokalitäten in den letzten Jahren den Bedarf an einer lockereren Szene erkannt haben und diese dadurch gewachsen ist.

foto:© .shock – Fotolia.com

 

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